17. April 2012 | 3 min lesezeit

Digitaler Kicker – die Idee

Unser Kickertisch war uns ja schon immer wichtig. Aber in letzter Zeit spielte er eine besondere Rolle bei uns. Für die JAX hatten wir ne kleine Idee…

Das ist unser open knowledge Kickertisch.

Sieht richtig gut aus und funktioniert, wie so ein Teil eben funktionieren muss: Man kickert, schießt ein Tor und um den Spielstand zu erfassen, schiebt man den jeweiligen Zähler weiter. Der ein oder andere hat sicher schon mal gedacht: „Geht das nicht anders?“ Soviel sei verraten, den Spielstand durch einen Schieberegler zu erfassen, gehört für open knowledge bald der Vergangenheit an. Dank unseres Kollegen Philippe Hennes wurden wir auf ein Team aufmerksam, das sich mit dieser Frage auch schon beschäftigt hatte.

Ein Team der Digitalagentur Sinner Schrader hat ihren Kicker zu einem „Digital Foosball Table“ umgebaut – ganz klar, das braucht open knowledge auch!

Da wir uns im Tagesgeschäft vor allem mit Java beschäftigen, lag die Idee nicht fern einen eigenen Server zu programmieren. Dafür wurde schnell ein Team zusammengestellt, das die Server-Entwicklung übernommen hat.

  • Arne Limburg: Unterstützung beim Modellieren der Architektur, des Objektmodells, der Datenbankabfragen und der Implementierung.
  • Sebastian Stockfleth: Verantwortete das Design und die Umsetzung der Web-Oberfläche.
  • Dirk Boehr: Unterstützung beim Modellieren der Datenbankabfragen.
  • Kai Schulte: Verantwortete die Android Anwendung.
  • Tim de Buhr: Verantwortete die iPad Anwendung und die Server-Implementierung

   

Fehlt noch die Elektronik, aber dank unserer Unternehmensführung konnten zügig alle Materialen bestellt werden.

Materialliste

Da Tim bereits ein paar Erfahrungen im Bereich der Elektronik vorweisen konnte und außerdem zu laut „ich baue das wohl“ gerufen hat, durfte er sich mit dem Zusammenbau der notwendigen elektronischen Teile herumschlagen. Aber dazu später mehr.

Die Idee

Der Digital Foosball Table funktioniert so: Der Kickertisch wird – simpel gesagt – mit dem Netzwerk verbunden. Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen passiert der Ball zukünftig eine im Tor eingebaute Lichtschranke. Das Elektronik-Modul reagiert auf dieses Signal und sendet eine HTTP Anfrage an den Server. Dieser verarbeitet die Daten und stellt sie über Rest-Services und eine grafische Oberfläche bereit. Ein entsprechendes Gerät (wie zum Beispiel ein iPad) ruft diese Oberfläche auf und dient so als Anzeigetafel für den Spielstand.

In den folgenden Beiträgen schildern wir die Erfahrungen mit unserem Umbau.

Teil 2: Zusammenbau der Platine

Teil 3: Software für die Platine

Teil 4: Software für den Server


1 Kommentar

  • Dave

    16. November 2016

    Danke dass euer Tisch an der W-JAX 2016 für etwas Abwechslung gesorgt hat :) Meinen Kollegen und mich hat es angespornt, unseren firmeneigenen Tisch ebenfalls etwas zu digitalisieren :) Danke für den Blog! LG Dave

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