08
.
August
2022
·
5
Minuten Lesezeit

UX - Eine Einführung

User Experience und Usability sind heutzutage in aller Munde, aber was genau ist das eigentlich? Und wie finden diese Bereiche ihren Platz in Projekten der Softwareentwicklung? Das wollen wir euch in diesem und weiteren Blogeinträgen etwas näherbringen und unsere Erfahrungen und Ideen mit euch teilen.

Der Begriff UX

Die Begriffe User Experience (UX) und Usability werden häufig synonym verwendet. Das ist jedoch nicht ganz richtig.

Die Usability (deutsch: Gebrauchstauglichkeit, Benutzerfreundlichkeit) betrachtet das Nutzungsverhalten der User und ermittelt damit die Effektivität und Effizienz eines Produkts. Diese Aspekte sind durch geeignete Verfahren objektiv messbar.

Die UX umfasst die Usability, erweitert diese jedoch um die individuellen Bedürfnisse und Empfindungen der Nutzer. Damit werden nicht mehr nur die objektiven, sondern auch die subjektiven Faktoren mit in die Gestaltung der Produkte einbezogen. Das erschwert zwar die Messbarkeit, aber es gibt trotzdem Möglichkeiten, auch diese Punkte zu beurteilen. Insgesamt ist das Ziel, das Erlebnis des Nutzers möglichst angenehm und ansprechend zu gestalten.

Wie kann eine gute UX erreicht werden?

Um eine gute UX zu erzielen, müssen dem Nutzer unter anderem Sicherheit und Spaß beim Verwenden des Produkts geboten werden. Dazu gehört, dass die Bedienung intuitiv, also leicht verständlich und den Erwartungen entsprechend gestaltet ist. Hierbei ist es ausschlaggebend, die Faktoren nicht vom eigenen Standpunkt aus zu beurteilen, sondern von dem der Nutzer. Diese haben oft eine andere Wissensgrundlage und benötigen somit andere Hilfestellungen.

Wie bereits mehrfach erwähnt, kommt es bei der UX auf die Nutzer an. Aus diesem Grund ist eine gute und regelmäßige Kommunikation mit diesen notwendig, um eine gute UX zu gestalten. Noch vor Beginn der Entwicklung sollte das Team recherchieren, wer der Nutzer ist, idealerweise diesen bzw. Vertreter des Nutzers befragen und diese Informationen zum Beispiel in einer Persona vereinen. Mithilfe von Nutzertests an Prototypen können die Interaktionsmöglichkeiten überprüft und verbessert werden, bevor viel Geld in die Entwicklung eines schlechten Designs gesteckt wird.

UX in der Softwareentwicklung

UX bildet damit den Rahmen für eine am Nutzer ausgerichtete Softwareentwicklung. Sie hilft dabei, Probleme bereits früh in der Entwicklung zu entdecken, die später zu teuren Korrekturen führen können. Bei früh entdeckten Fehlern muss zum Beispiel nur ein Wireframe oder ein Teil eines Prototyps angepasst werden, während spät entdeckte Fehler teils umfangreiche Änderungen an der Software erforderlich machen.

Wer etwas für eine gute UX in seinem Projekt tun möchte, kann sich dazu verschiedener UX-Methoden bedienen. Mithilfe von Nutzerinterviews kann z.B. ein erster Kontakt und somit eine erste grobe Richtung hergestellt werden. User Story Maps helfen beim Ausarbeiten der konkreten Funktionalitäten, welche mithilfe von Prototypen und Nutzertests geprüft werden können.

In den kommenden Wochen werden wir die verschiedenen UX Methoden genauer betrachten und zudem eine Einordnung in den Projektablauf bieten. Schaut dazu gerne wieder in unserem Blog vorbei.

Weitere Artikel aus unserer UX-Serie:

Nutzerinterviews: Die richtigen Fragen stellen

Personas: Zielgruppen ein Gesicht geben

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Der Begriff UX

Die Begriffe User Experience (UX) und Usability werden häufig synonym verwendet. Das ist jedoch nicht ganz richtig.

Die Usability (deutsch: Gebrauchstauglichkeit, Benutzerfreundlichkeit) betrachtet das Nutzungsverhalten der User und ermittelt damit die Effektivität und Effizienz eines Produkts. Diese Aspekte sind durch geeignete Verfahren objektiv messbar.

Die UX umfasst die Usability, erweitert diese jedoch um die individuellen Bedürfnisse und Empfindungen der Nutzer. Damit werden nicht mehr nur die objektiven, sondern auch die subjektiven Faktoren mit in die Gestaltung der Produkte einbezogen. Das erschwert zwar die Messbarkeit, aber es gibt trotzdem Möglichkeiten, auch diese Punkte zu beurteilen. Insgesamt ist das Ziel, das Erlebnis des Nutzers möglichst angenehm und ansprechend zu gestalten.

Wie kann eine gute UX erreicht werden?

Um eine gute UX zu erzielen, müssen dem Nutzer unter anderem Sicherheit und Spaß beim Verwenden des Produkts geboten werden. Dazu gehört, dass die Bedienung intuitiv, also leicht verständlich und den Erwartungen entsprechend gestaltet ist. Hierbei ist es ausschlaggebend, die Faktoren nicht vom eigenen Standpunkt aus zu beurteilen, sondern von dem der Nutzer. Diese haben oft eine andere Wissensgrundlage und benötigen somit andere Hilfestellungen.

Wie bereits mehrfach erwähnt, kommt es bei der UX auf die Nutzer an. Aus diesem Grund ist eine gute und regelmäßige Kommunikation mit diesen notwendig, um eine gute UX zu gestalten. Noch vor Beginn der Entwicklung sollte das Team recherchieren, wer der Nutzer ist, idealerweise diesen bzw. Vertreter des Nutzers befragen und diese Informationen zum Beispiel in einer Persona vereinen. Mithilfe von Nutzertests an Prototypen können die Interaktionsmöglichkeiten überprüft und verbessert werden, bevor viel Geld in die Entwicklung eines schlechten Designs gesteckt wird.

UX in der Softwareentwicklung

UX bildet damit den Rahmen für eine am Nutzer ausgerichtete Softwareentwicklung. Sie hilft dabei, Probleme bereits früh in der Entwicklung zu entdecken, die später zu teuren Korrekturen führen können. Bei früh entdeckten Fehlern muss zum Beispiel nur ein Wireframe oder ein Teil eines Prototyps angepasst werden, während spät entdeckte Fehler teils umfangreiche Änderungen an der Software erforderlich machen.

Wer etwas für eine gute UX in seinem Projekt tun möchte, kann sich dazu verschiedener UX-Methoden bedienen. Mithilfe von Nutzerinterviews kann z.B. ein erster Kontakt und somit eine erste grobe Richtung hergestellt werden. User Story Maps helfen beim Ausarbeiten der konkreten Funktionalitäten, welche mithilfe von Prototypen und Nutzertests geprüft werden können.

In den kommenden Wochen werden wir die verschiedenen UX Methoden genauer betrachten und zudem eine Einordnung in den Projektablauf bieten. Schaut dazu gerne wieder in unserem Blog vorbei.

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