22. Juni 2022

API, Microservices und DDD Summit 2022

     

Vom 20. bis 22. Juni 2022 finden der Microservices, API und DDD Summit in München und online statt.

open knowledge ist dieses Jahr mit Workshops von Lars Röwekamp und Arne Limburg dabei. Freue dich auf ein vielfältiges Programm.

Eröffnungsrede | Session #Fundamentals

Montag, 20. Juni 09:00 – 09:15 Lars Röwekamp

Zum Einstieg des Summits begrüßen dich die Program Chairs Lars Röwekamp und Michael Plöd. Sie geben euch erste Einblicke in das Programm und erklären den Aufbau sowie die Gedanken hinter dem Event. Anschließend geben die Trainer:innen der ersten Workshops eine kurze Introduction.

Ab geht’s in die Cloud: Das kann doch nicht so schwer sein! | Workshop #Architektur

Dienstag, 21. Juni 09:15-12:30 Lars Röwekamp

„Cloud is the new Normal”, so Andrew R. Jassy (CIO AWS). Was also liegt näher, als genau jetzt den Schritt in die Cloud zu wagen? Denn schließlich wollen wir ja alle irgendwie ein klein wenig „normal“ sein. Aber ist dieser Schritt wirklich so einfach, wie uns die verschiedenen Cloudanbieter glauben machen? Lässt sich eine klassische Enterprise-Architektur einfach so in die Cloud überführen oder bedarf es neuer Cloud-spezifischer Architekturmuster? Wie kann uns das Cloud Maturity Model dabei helfen? Und was steckt eigentlich hinter Akronymen wie IaaS, PaaS, BaaS, SaaS und FaaS?

Im Rahmen des Workshops wird Lars eine klassische Enterprise Anwendung Schritt für Schritt in die Cloud migrieren und dabei die verschiedenen Stufen / Reifegrade des Cloud Maturity Models durchlaufen. Angefangen bei „Lift & Shift“ bis hin zu „Cloud Native“ und „Cloud Voodoo – aka Serverless“.

Microservies schneiden mit EventSourcing | Workshop #Domain-driven Design

Dienstag, 21. Juni 13:45-17:00 Arne Limburg

Infos dazu in Kürze.

Testing Microservices und APIs | Workshop #Fundamentals

Mittwoch, 22. Juni 09:15-12:30 Arne Limburg

Enterprise Projekte bzw. die sich daraus ergebenen Herausforderungen sind per Definition komplex. Wie kann man ein solches System beherrschen und gleichzeitig kurze „Time-to-Market“-Zyklen realisieren, ohne sich dabei Regressionsfehler einzuhandeln? Dies geht seit jeher nur durch eine umfangreiche automatisierte Test-Suite, in die kontinuierlich auflaufende Fehler zurückfließen. Bewegt man sich in einer Microservice-Landschaft, wird es noch schwieriger. Ein Service muss nicht nur für sich alleine funktionieren, sondern auch im Zusammenspiel mit den anderen Services auf der jeweiligen Stage.
Da jedes Team unabhängig deployen kann, kann man sich darüber hinaus niemals sicher sein, welche Versionen der anderen Services gerade auf der konkreten Stage deployed sind. Erschwerend kommt hinzu, dass sich dadurch der Zustand des Gesamtsystems kontinuierlich verändert, so dass vollständige manuelle Abnahmetest desselben nicht mehr sinnvoll durchführbar sind.

Der Workshop zeigt anhand von lauffähigen Beispielen den Aufbau praktikabler Tests für Java Enterprise Projekte. Dabei werden alle Ebenen vom einfachen Unit-Tests über Datenbank-Tests und Schnittstellen-Tests bis hin zum Testen ganzer Microservice-Landschaften mit Consumer-Driven Contract-Tests gezeigt.

Shared Data in verteilten Architekturen | Workshop #Architektur

Mittwoch, 22. Juni 09:15-12:30 Lars Röwekamp

Eine auf Microservices basierende Architektur konsequent umzusetzen bedeutet, dass auch die Datenhaltung, also in der Regel die Datenbank, auf die verschiedenen Services verteilt werden muss. Nur so kann die angestrebte Unabhängigkeit der Services zur Entwicklungs- und Laufzeit erreicht werden.

Ohne diesen Schritt dagegen, würde sich das Problem der starren Kopplung und der damit einhergehenden Abhängigkeiten einer monolithischen Architektur lediglich um eine Schicht nach unten, in die Datenbank, verlagern.

Was aber bedeutet das konsequente Einhalten des Database-per-Service Patterns und einer damit einhergehenden Verteilung der Datenhaltung in der Praxis? Und welche neuen Herausforderungen sind damit verbunden? Was ist zum Beispiel, wenn Daten einer Entität – vollständig oder in Teilen – in mehreren Services benötigt werden? Oder wie wird referenzielle Integrität über die Daten mehrerer Services hinweg realisiert? Und wie lassen sich serviceübergreifende Transaktionen realisieren – wenn überhaupt?

Dies sind nur einige von vielen Fragen, die wir im Rahmen des Workshops gemeinsam anhand praktischer Beispiele angehen wollen. Soviel sei vorab verraten: Ein Umdenken ist gefragt.

Consumer Centric API Design | Workshop #Architektur

Mittwoch, 22. Juni 13:45-17:00 Arne Limburg

APIs sind heutzutage der Kern von modernen Anwendungen. Wenn sie gut designt sind, können mit ihnen ohne großen Mehraufwand neue Geschäftsfelder erschlossen und neue oder geänderte Dienstleistungen angeboten werden. Zudem werden immer mehr Systeme als Microservices-Architekturen aufgebaut, wodurch der Stellenwert auch von guten internen APIs wächst.

Je mehr Nutzer ein API hat und je weniger der Anbieter eines APIs seine Consumer kennt, um so wichtiger wird es, leicht verständliche und leicht zu verwendende APIs anzubieten, die auch sinnvoll weiterentwickelt werden können. In diesem Workshop wird gezeigt, wie solche APIs aussehen müssen.
Wie müssen sich Clients verhalten, damit sie die Schnittstelle auch bei Weiterentwicklung reibungslos verwenden können? Ansätze wie API First und Consumer-driven Contracts versuchen, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Diese werden in dem Workshop an praktischen Beispielen vorgestellt. Zudem wird demonstriert, wie eine Schnittstelle abwärtskompatibel weiterentwickelt werden kann, ohne sich in der Versionierungshölle zu verlieren.


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