14. September 2021 | 3 min lesezeit

Nachwuchsprogramm Nordwest

Weiterbildung für junge Talente

Als zweiter Mitarbeiter hat Sören am Nachwuchsprogramm Nordwest teilgenommen und nun nach einjährigen Modulen erfolgreich seinen Abschluss gemacht. Das Programm zählt bei open knowledge zur internen Weiterbildung, in der die Förderung von jungen Talenten im Vordergrund steht. Sören durchlief dabei Peer Groups, Coaching und Projektarbeit: Doch worum ging es inhaltlich? Er berichtet uns von seinen Erwartungen und Erfahrungen und erzählt, an wen sich das Jahresprogramm richtet.

Ein Programm – viele Gründe dafür

Das Nachwuchsprogramm Nordwest ist ein Entwicklungs- und Weiterbildungsprogramm für junge Talente und Nachwuchsführungskräfte. Es beinhaltet in seinen sechs Programmmodulen unter anderem Themenschwerpunkte wie (Selbst-)Führung und Selbstorganisation, Projektmanagement und agile Projektsteuerung sowie New Work und Design Thinking.

Auf die Frage, warum Sören sich für das Nachwuchsprogramm Nordwest entschieden hat, antwortet er: „Hauptsächlich, um mich selbst weiterzuentwickeln. Ich wollte schon die ganze Zeit in Richtung Projektleitung gehen, da fehlte aber irgendwie immer der letzte Anfasser.“ Das Programm erschien ihm passend, da es unter anderem um die eigenen Stärken und Selbstführung geht. Viele der behandelten Themen haben mit einem selbst wie mit dem eigenen Stresslevel und der Organisation des Alltags zu tun. Sören fasst zusammen, dass der Fokus auf der Verbesserung der persönlichen Skills liege, um in Teams als Leader besser fungieren zu können.

Ablauf des Nachwuchsprogramms

Angefangen mit dem Startmodul Ankommen und Vertrauen schaffen im Juli vergangenen Sommers, hielten die neun Teilnehmer zum Ende des Programms ihre Abschlusspräsentationen, um die Ergebnisse nachhaltig zu sichern. Sören hat hierfür den aktuellen Arbeitsstand der selbstorganisierten Teams vorgestellt, welcher im Agile Circle erarbeitet wurde: Was sind selbstorganisierte Teams, wo sind die Grenzen und was soll damit erreicht werden? Im Anschluss wurden den Absolventen die verdienten IHK-Zertifikate übergeben.

Die Gruppentermine fanden alle paar Monate an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. „Die ersten beiden Module haben noch vor Ort stattgefunden, danach war alles online“, erinnert sich Sören. Er ist froh darüber, dass sein individuelles Coaching am Anfang des Programms lag: „Das Coaching hat mir am meisten gebracht. Weil ich dort die Möglichkeit bekommen habe, meine Erlebnisse und Erfahrungen aus meiner beruflichen Praxis in anderthalb Stunden anzubringen. Dabei wird die persönliche Situation thematisiert, für die im Gespräch individuelle Ratschläge gegeben werden. Das war echt cool und hilfreich.“ Dass die Termine aufgrund der Corona-Pandemie remote stattgefunden haben, empfand Sören nicht als ungewohnt – er habe jedoch trotzdem den persönlichen Austausch vermisst: „Im Hinblick auf die Gespräche haben mir die Treffen vor Ort gefehlt. So wurde lediglich der Modulplan behandelt, ohne weiteres Programm.“ Sören fügt hinzu: „Normalerweise haben wir uns morgens um neun Uhr getroffen und den ersten Kaffee getrunken. Dann tauscht man sich aus, netzwerkt ein wenig und anschließend kommen die Übungen. In den Pausen kann man sich auch wieder unterhalten. Dann hat man noch den Abend, den man zusammen verbringt. All das hat gefehlt.“ Insgesamt habe das Remote-Programm demnach weniger Zeit in Anspruch genommen.

Ein Programm – viele Themenschwerpunkte

Sören hat sich am meisten auf die erfolgreiche Selbstführung gefreut, mit der er sich auch bereits vorher viel beschäftigt hat. Für ihn ist spannend, wie er seinen Alltag organisiert bekommt und wie es ihm dabei geht. Die sogenannte Work-Life-Balance ist hierbei lediglich ein kleiner Teil, denn es ginge in erster Linie darum, sich selbst zu kennen: „In welchen Situationen bin ich gestresst und warum reagiere ich in der Situation so.“ Das Thema Steuern von Gruppen und Projekten und die Entwicklung von Teams fand Sören ebenfalls interessant. Ihm war wichtig, eine Grundlage zu haben, um das Beste aus Teams herauszuholen und die Teammitglieder passend zusammenzustellen. Außerdem hebt er hervor: „Einer der Teilnehmer hat das Thema Design Thinking vorstellt. Das fand ich echt cool.“

Der richtige Zeitpunkt für das Programm

Sören würde das Nachwuchsprogramm initial Junioren empfehlen, die nach ersten Berufsjahren den nächsten Schritt auf Ebene der Persönlichkeitsentwicklung gehen möchten und sich für Leaderkompetenzen interessieren. Für ihn waren mit seinen knapp sieben Jahren Berufserfahrung bereits einige Inhalte bekannt. Er schätzt, dass Teilnehmer:innen mit vielen Teamleitererfahrungen kaum auf neue Themenblöcke treffen würden. „Das Programm ist eher für die Selbstfindung gedacht“, beurteilt Sören. Als Teilnahmevoraussetzungen werden mindestens zwei Jahre Berufserfahrung, ein abgeschlossenes Studium oder adäquate Berufsausbildung sowie Offenheit für Vernetzung und Austausch ausgeschrieben.

Weiterbildungsmöglichkeiten bei open knowledge

Bei uns erlangst du nicht nur immer mehr Programmierskills, sondern bekommst auch neben fachspezifischem Know-How vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten auf anderen thematischen Ebenen. Mit unserem Weiterbildungsprogramm für unsere Mitarbeiter:innen wirst du gefördert, wie du es benötigst.

Du möchtest mehr über das Thema erfahren? Dann melde dich gerne bei Mareke und tausche dich bei einem Kaffee mit ihr darüber aus.

Deine persönliche Ansprechpartnerin:

Mareke Gerdes
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