16. März 2021

JavaLand 2021 Online

Vom 16. bis zum 17. März 2021 findet die JavaLand online statt.

Entwickler und Architekten kommen jedes Jahr auf der zweitägigen Konferenz zusammen, um die neuesten Ansätze für moderne Software-Entwicklung im Java-Ökosystem und Technologien zu erkunden. Austauschen, praktische Erfahrungen sammeln und gemeinsames Coden stehen auf der Agenda.

Und das sind unsere Vorträge:

Evolving APIs

„Don’t break the Client“ ist der oberste Grundsatz, wenn man ein Public API zur Verfügung stellt. Und auch innerhalb meiner (Micro-)Service-Landschaft gilt: Nur wenn mein API abwärtskompatibel ist, kann ich meinen Service unabhängig deployen. Aber wie kann ich abwärtskompatible APIs realisieren, ohne auf Dauer im hohem Wartungsaufwand für das Aufrechterhalten alter Schnittstellen(-Versionen) zu ersticken? Welche Versionierungsstrategie sollte ich in welcher Situation fahren und wie implementiere ich die verschiedenen Strategien geschickt? In der Praxis erweist sich das Management von APIs und deren Versionen als gar nicht so einfach. Diese Session zeigt mögliche Wege und Alternativen, um der Versionierungshölle zu entkommen.

Von Arne Limburg

Der Hase und der Igel: Technische Gründe für schlechte Entwicklungsperformance

Der Startup-Prozess klassischer Java Enterprise Applikationen verhält sich wie der Hase. Er läuft und läuft und läuft und braucht trotzdem sehr lange um das Ziel zu erreichen. Egal ob Spring oder JEE. Der Grund dafür ist eine spezielle Art der Metaprogrammierung, die von den meisten Frameworks verwendet wird. Aber warum eigentlich? Was können wir da besser machen? Was ist eigentlich Metaprogrammierung? Was hat Quarkus damit zu tun? Und wäre es nicht möglich, wie der Igel, den Hasen am Ziel mit einem „Ich bin schon da“ zu begrüßen? In diesem Talk möchte bei „null“ anfangen, grundlegend erläutern was Metaprogrammierung eigentlich ist und den aktuellen Stand der Industrie in Bezug auf Metaprogrammierung in Java erläutern, alternativen aufzeigen und vergleichen.

Von Thorben Kuck

Enterprise Java on Steroids

Enterprise Java scheint mit seinem Memory- und Runtime-Overhead in Zeiten von Cloud-native und Serverless nicht wirklich gut für eine Zukunft gerüstet. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Enterprise Frameworks mit Annotation Scanning, Aufbau von Proxies und Caches das Start- und Speicherverhalten weiter negativ beeinflussen. Bedeutet dies das Aus für Java in der Wunderwelt der Cloud? Mitnichten! Projekte wie GraalVM, Micronaut und Quarkus versuchen, Java in der Cloud zur Numero Uno werden zu lassen. Und das auf beeindruckende Art und Weise. Die Session zeigt anhand praktischer Beispiele, was heute bereits möglich ist.

von Lars Röwekamp

Aus der Rubrik „Spaß mit Microservices“: Transaktionen

Spendiert man jedem Microservice seine eigene Datenbank (Database-per-Service-Pattern), hat man irgendwann unweigerlich das Problem verteilter Businesstransaktionen. Die gute alte DB-Transaktion fällt per Definition aus dem Rennen. Lässt sich also aus fachlicher Sicht ganz auf Transaktionen verzichten? In vielen Fällen ist das durchaus möglich. Als Alternative zur Sicherstellung Service-übergreifender Datenkonsistenz bietet sich u. a. eine Realisierung auf Basis mehrerer lokaler technischer Transaktionen an, auch Saga-Pattern genannt. Die Session führt in die Theorie des Saga-Patterns ein und zeigt seine praktische Verwendung an verschiedenen Beispielen.

von Lars Röwekamp

Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier.


Keine Kommentare

Kontakt

OPEN KNOWLEDGE GmbH

Standort Oldenburg:
Poststraße 1, 26122 Oldenburg

Standort Essen:
II. Hagen 7, 45127 Essen